Zwei Frauen lachen gemeinsam auf dem Sofa

Pflege­versicherung –
rechtzeitig vorsorgen

Pflege kostet – oft mehr, als die gesetzliche Pflegeversicherung leistet. Im Pflegeheim zahlen Pflegebedürftige im ersten Jahr im Schnitt 3.364 € im Monat aus eigener Tasche (vdek, Stand 01.07.2026). Mit einer privaten Pflegevorsorge schließen Sie diese Lücke rechtzeitig.

FOCUS MONEY Auszeichnung Bestes Pflegetagegeld Allianz, statische Tarife, Ausgabe 32/2026, DFSI Ratings
Unsere Auszeichnung

Bestes Pflegetagegeld – Allianz

Das Pflegetagegeld der Allianz wurde von FOCUS MONEY in der Ausgabe 32/2026 für die Tarifkombination PflegetagegeldBest (PZTB03) und Pflegetagegeld Erhöhung ambulant (PZTA03) mit der Bestnote „Hervorragend“ ausgezeichnet (DFSI Ratings).

Ihre Vorteile

Warum private Pflegevorsorge?

Die gesetzliche Pflegeversicherung ist nur eine Teilkasko. Schützen Sie sich und Ihre Familie vor den finanziellen Folgen der Pflege.

Pflegelücke schließen

Im Pflegeheim zahlen Pflegebedürftige im ersten Jahr im Schnitt 3.364 € im Monat aus eigener Tasche (vdek, Stand 01.07.2026). Mit dem passenden Tagessatz schließen Sie diese Lücke – wir rechnen mit Ihnen aus, wie viel Sie brauchen.

Vermögen schützen

Ohne Vorsorge wird erst das eigene Vermögen aufgebraucht. Schützen Sie Ihr Erspartes und Ihre Immobilie.

Angehörige entlasten

Ersparen Sie Ihren Kindern und Partnern die finanzielle und emotionale Last der Pflegefinanzierung.

Freie Verwendung

Das Pflegegeld wird unabhängig von der Pflegeart ausgezahlt – ob ambulant, stationär oder häuslich.

Pflegekosten-Überblick

Wie hoch sind die Pflegekosten?

Mit bis zu mehreren tausend Euro pro Monat können die Pflegekosten sehr hoch ausfallen – je nach Pflegegrad und Betreuung. Die gesetzliche Pflegeversicherung reicht oft nicht aus, um diese Kosten zu decken. Eine private Pflegezusatzversicherung hilft, diese Lücke zu schließen und bietet ein fest vereinbartes Pflegetagegeld.

Berechnungsbeispiel: Gesetzliche Leistungen und Vorsorgelücken je Pflegegrad

Stand: Januar 2026. Quelle: Wissenschaftliches Institut der AOK (30.09.2025), Gesundheitsberichterstattung (GBE) des Bundes.

Gesetzliche Leistung in € Offene Kosten in €
0 € 1.000 € 2.000 € 3.000 € 4.000 € 5.000 € 6.000 € 490 € 359 € 131 € 1.169 € 822 € 347 € 3.553 € 2.056 € 1.497 € 5.295 € 3.155 € 2.140 € 5.535 € 3.155 € 2.380 €

Pflegegrad 1

Mtl. Kosten: 490 €

Häusliche Pflege durch Angehörige

Pflegegrad 2

Mtl. Kosten: 1.169 €

Häusliche Pflege durch Angehörige

Pflegegrad 3

Mtl. Kosten: 3.553 €

Ambulanter Pflegedienst

Pflegegrad 4

Mtl. Kosten: 5.295 €

Vollstationäre Pflege

Pflegegrad 5

Mtl. Kosten: 5.535 €

Vollstationäre Pflege

Sie sehen, wie hoch die durchschnittlichen Kosten für die Pflegeversorgung sind – abhängig vom Pflegegrad und der Art der Pflege (ambulant oder stationär). Die gesetzlichen Leistungen (hellblau) decken die monatlichen Kosten nur zum Teil ab, weshalb ein hoher Eigenanteil bzw. eine Versorgungslücke verbleibt (blau-deep). Eine private Pflegezusatzversicherung hilft, diese Lücke zu schließen.

Hinweis zu Pflegegrad 4 und 5: In der Grafik ist die gesetzliche Leistung für stationäre Pflege im ersten Jahr ausgewiesen. Zusätzlich zahlen die Pflegekassen einen Leistungszuschlag zum Eigenanteil an der Pflege (seit 01.01.2024: 15 % im 1. Jahr, 30 % im 2. Jahr, 50 % im 3. Jahr, 75 % ab dem 4. Jahr). Seit 01.07.2026 berechnet die Pflegekasse ihn automatisch.

Aktuelle Durchschnittswerte für das Pflegeheim (vdek, Stand 01.07.2026) finden Sie auf unserer Seite Pflegereform 2027.

Pflegegrade erklärt

Die fünf Pflegegrade im Überblick

Je höher der Pflegegrad, desto größer der Unterstützungsbedarf – und die Kosten.

Pflegegrad Typische Versorgung Gesetzl. Leistung Tatsächliche Kosten (ca.) Pflegelücke
Grad 1 Häuslich durch Angehörige 131 € ~490 € ~359 €
Grad 2 Häuslich durch Angehörige 347 € ~1.169 € ~822 €
Grad 3 Ambulanter Pflegedienst 1.497 € ~3.553 € ~2.056 €
Grad 4 Vollstationäre Pflege 2.140 € ~5.295 € ~3.155 €
Grad 5 Vollstationäre Pflege 2.380 € ~5.535 € ~3.155 €

Berechnungsbeispiel, Stand Januar 2026 (Quelle wie in der Grafik oben). Aktuelle Durchschnittswerte für das Pflegeheim (vdek, Stand 01.07.2026) finden Sie auf unserer Seite Pflegereform 2027.

Pflegevorsorge-Rechner

Was kostet Pflege – und was kostet die Vorsorge?

In drei Schritten sehen Sie die durchschnittlichen Pflegekosten je Pflegegrad, wählen Ihren Tagessatz und erhalten eine unverbindliche Beitragsindikation für das Pflegetagegeld der Allianz.

Pflegevorsorge-Rechner – Ihr Ergebnis

Gianclaudio Sena e.K. – Allianz Generalvertretung, Leinfelden-Echterdingen · 0711 78239633

Schritt 1 – Ihre Daten

Ermitteln Sie Ihren persönlichen Bedarf im Pflegefall.

Format TT.MM.JJJJ

Pflegekosten

Durchschnittliche Pflegekosten in Baden-Württemberg

Ihre Eingaben bleiben in Ihrem Browser. Sie werden weder gespeichert noch an uns übertragen.

Schritt 3 – Ihre Lösung

Wählen Sie Ihren Tagessatz und den Umfang Ihres Schutzes.

Monatlich bis zu erhalten

Tarifauswahl

„Zusätzlicher“ und „maximaler Schutz“ enthalten den Baustein Pflegetagegeld Erhöhung ambulant (PZTA03) mit halbem (auf volle Euro gerundet) bzw. vollem Tagessatz. Er erhöht die Leistung bei Pflege zu Hause in den Pflegegraden 2 bis 4.

AOK-Versicherte in Baden-Württemberg erhalten bei der Allianz Preisvorteile – mehr zu den Vorteilen für AOK-Versicherte.

Gut zu wissen

Was sich 2026 in der Pflege geändert hat

Mit dem Gesetz zur Befugniserweiterung und Entbürokratisierung in der Pflege (BEEP) gelten seit 2026 einige Neuerungen.

Beratungsbesuch bei Pflegegeld

Wer zu Hause gepflegt wird und nur Pflegegeld bezieht, muss sich regelmäßig beraten lassen. Seit 2026 gilt für die Pflegegrade 2 bis 5 einheitlich: einmal im Kalenderhalbjahr, in den Pflegegraden 4 und 5 auf Wunsch weiter einmal pro Quartal. Die Kosten trägt die Pflegekasse.

§ 37 Abs. 3 SGB XI

Verhinderungspflege

Fällt die Pflegeperson aus, erstattet die Pflegekasse die Kosten einer Ersatzpflege. Antrag und Kostennachweis müssen spätestens bis zum Ende des Kalenderjahres eingereicht werden, das auf die Verhinderungspflege folgt.

§ 39 SGB XI

Akute Pflegesituation

Angehörige können sich bis zu zehn Tage von der Arbeit freistellen lassen, um die Pflege zu organisieren. Die Bescheinigung dafür darf jetzt auch eine Pflegefachperson ausstellen, nicht nur eine Ärztin oder ein Arzt.

Mehr Befugnisse für Pflegefachpersonen

Pflegefachpersonen dürfen bestimmte Aufgaben übernehmen, für die bisher ein Arztbesuch nötig war. Dazu gehören etwa die Versorgung chronischer oder schwer heilender Wunden und die Verordnung von Pflegehilfsmitteln für die häusliche Pflege.

Digitale Pflegeanwendungen

Die Pflegekasse kann die Kosten für digitale Pflegeanwendungen übernehmen. Die Anerkennung solcher Anwendungen wurde vereinfacht, eine Erprobung ist möglich.

§ 40a SGB XI

Pflegezeit

Die Zuschüsse zur Kranken- und Pflegeversicherung laufen bis zum Ende der Pflegezeit weiter, auch wenn die pflegebedürftige Person verstirbt. Pflegeunterstützungsgeld kann jetzt auch mit der Bescheinigung einer Pflegefachperson beantragt werden.

§ 44a SGB XI

Gemeinschaftliche Wohnformen

Pflegebedürftige der Pflegegrade 1 bis 5 erhalten einen monatlichen Pauschalzuschuss von 450 €. Ab Pflegegrad 2 kommen Sach- oder Kombinationsleistungen hinzu. Voraussetzung ist ein Versorgungsvertrag der Einrichtung nach § 92c SGB XI.

§ 45h SGB XI

Leistungszuschlag im Pflegeheim

Seit dem 01.07.2026 berechnet die Pflegekasse den Zuschlag zum Eigenanteil automatisch. Eine Rechnung der Einrichtung ist dafür nicht mehr nötig.

§ 43c SGB XI

Was die Bundesregierung mit dem Entwurf des Pflegeneuordnungsgesetzes ab 2027 plant, lesen Sie auf unserer Seite Pflegereform 2027.

Stand Oktober 2026.

Häufige Fragen

Alles Wichtige zur Pflegeversicherung

Sie haben eine Frage, die hier nicht beantwortet wird? Rufen Sie uns einfach an.

0711 78239633
Am besten so früh wie möglich – idealerweise zwischen 30 und 50 Jahren. Je jünger und gesünder Sie beim Abschluss sind, desto günstiger ist der Beitrag. Mit zunehmendem Alter steigen die Beiträge deutlich, und bestehende Erkrankungen können zu Ausschlüssen führen.
Die Pflegelücke ist die Differenz zwischen den tatsächlichen Pflegekosten und den Leistungen der gesetzlichen Pflegeversicherung. In Pflegegrad 3 mit ambulantem Pflegedienst liegt sie bei rund 2.056 € monatlich, bei vollstationärer Pflege in den Pflegegraden 4 und 5 bei rund 3.155 € monatlich (Berechnungsbeispiel, Stand Januar 2026). Diesen Betrag müssen Sie oder Ihre Angehörigen selbst tragen.
Kern des Allianz-Angebots ist das PflegetagegeldBest: eine monatliche Leistung ab Pflegegrad 1, die Sie frei verwenden können. Optional lässt es sich um zwei Bausteine erweitern – die Pflegetagegeld-Erhöhung ambulant (Aufstockung auf bis zu 100 % in Pflegegrad 2–4) und die Pflege-Einmalauszahlung (einmalig bis 15.000 € ab Pflegegrad 2). So lässt sich der Schutz passgenau auf Ihre Situation zuschneiden. Daneben gibt es mit der PflegePolice Flexi der Allianz Lebensversicherung auch eine Pflegerentenversicherung: eine lebenslange, garantierte Pflegerente je Pflegegrad mit Todesfallleistung für Ihre Hinterbliebenen.Lieber eine lebenslange Pflegerente mit Garantie und Hinterbliebenenschutz? Zur Pflegerentenversicherung
Grundsätzlich ja. Seit 2020 werden Kinder zwar erst ab einem Bruttojahreseinkommen von 100.000 € zum Elternunterhalt herangezogen. Allerdings wird zunächst Ihr eigenes Vermögen (inklusive Immobilien) aufgebraucht, bevor der Staat einspringt. Eine private Pflegevorsorge schützt Sie und Ihre Kinder vor dieser Belastung.
Ja, über den sogenannten „Pflege-Bahr" fördert der Staat private Pflegezusatzversicherungen mit bis zu 60 € im Jahr (5 €/Monat), wenn Sie selbst mindestens 10 € monatlich einzahlen. Der Vorteil: nur eine vereinfachte Gesundheitsprüfung und kein Höchstaufnahmealter. Zu beachten sind eine Wartezeit von 5 Jahren bis zum vollen Leistungsanspruch und dass die Leistungen nicht frei wählbar sind. Besonders sinnvoll ist der Pflege-Bahr daher für junge Einsteiger – oder als zusätzlicher Baustein zum PflegetagegeldBest.
Beitragsgarantie

Stabile Beiträge – garantiert bis 31.12.2027

Für den Tarif PflegetagegeldBest garantiert die Allianz stabile Beiträge bis 31.12.2027. So bleibt Ihr Schutz planbar. Eine Beitragsänderung ist nur möglich, falls vor diesem Termin eine Novelle der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) in Kraft tritt.

Garantieurkunde ansehen (PDF)
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